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DIY / Vasen aus Gips und Glasflaschen

04.10.2019






Huhu da bin ich wieder, hatte ja vorgewarnt das da noch zwei Vasen aus Gips auf ihren Auftritt warten.













Die zwei hier waren überhaupt nur der Grund warum die Kürbisse (meine Mama nennt sie liebevoll Knoblauch) enstanden sind.









Ich arbeite echt gerne mit Gips. Wenn man die passenden Gießformen hat kann man einfach vieles damit anstellen.









Allerdings kommt es wirklich auf die Formen an. Ich bin oft am suchen, was sich wofür eignen könnte.









Okay, Muffinförmchen aus Silikon, ganz klar eignet sich wunderbar um Muffinförmchen aus Gips herzustellen. Einfach alles was man an Silikonformen rumliegen hat eigenet sich im Grunde als Gießform. Aber was wenn man etwas größeres machen möchte?

Ich hatte zb. mehrere Glasflaschen im Haus. Ich kauf die einfach lieber.









Was man mit Glasflaschen anstellen kann






Mittlerweile allerdings so viele das ich irgendwas machen musste. Alle wegschmeißen? Zu Schade, und mir fehlten wirklich Vasen im Haushalt. Warum also nicht aus zwei Flaschen Vasen machen?









Nun hatte ich zwei unterschiedliche Flaschen zur Hand. Die eine 0,5 l die andere wohl 1,5 l.









Für die Kleine Flasche ließ sich schnell etwas finden. Auf einem amerikanischem Blog ( dieser hier: Blog) hatte eine Dame einfach eine Milchtüte verwendet diese zurechtgeschnitten bzw. halbiert und “Tadaa” Vase. Nun weiß ich nicht ob die Milchtüten in Amerika alle so groß sind? Ich hab hier nur 1 L Milchtüten zur Verfügung, ergo, für die kleine Flasche hatte ich jetzt etwas aber für die große sollte auch eine Lösung her.









So ist die größere Vase entstanden


Da kam mir die Idee. Ich hatte eine große runde Blechdose zu Hause die kaputt war. Die eignete sich wunderbar. Die Flasche passte wirklich hinein und es blieb drumherum noch genug Luft um den Gips einzufüllen.









Wie ihr allerdings gleich lesen werdet hatte ich mich doch etwas geirrt.

So jetzt erstmal zum Prinzip. Eigenlich ist es ganz einfach. Gips anrühren. In die jeweilige Gießform schütten, Flasche reinstellen, abwarten. Die Menge an Gips auf dem unteren Foto reichte allerdings nicht aus. Ich habe ungefähr die doppelte Menge an Gipspulver verwendt.









Was bei der Milchtüte ganz einfach funktioniert, die kann man ja auseinanderschneiden,klappte bei der größeren Variante nicht so einfach. Gips war in der Gießform, Flasche im Gips nur wollte er einfach nicht aus der Blechdose raus. Letztendlich musste ich der Dose den Todesstoß verpassen und sie mit einer Zange auseinanderreißen.









Wie ihr erkennen könnt sind durch die Aktion auch Ganze Stücke aus dem Gipsfuß rausgebrochen.

Und nun? Ok, ich hab mich kreativ ausgetobt. Pinsel geschnappt, Gips angerührt, Konsistenz eher flüssig, aufgetragen und dann noch im flüssigem Zustand Sand drüber gestreut. Als “Gimmick” hab ich, wie ihr sehen könnt, an einer Seiten den Gips auslaufen lassen.









Die zweite Vase is also eher sowas wie moderne Kunst, bzw ein Objekt was seine Lebenszeit auf dem Balkon verbringen wird. In einer Ecke. Der Hintersten. Also in dem kleinen Einbauschrank auf meinem Balkon, ganz unten vielleicht, hinter den Blumentöpfen (die auch nie das Sonnenlicht sehen). Mal schauen.









Jetzt zur eigentlich Variante


Die erste Variante ist dagegen ganz schick und schlicht und steht jetzt auf meinem Regal. In der Wohnung wohlgemerkt !!

Das braucht man:










Hier nochmal ein kleines Step by Step für die erste Variante:

1: Nehmt handelsüblichen Bastelgips

2: Eine Milch oder Safttüte eurer Wahl

3: etwas Wasser, eine Schüssel zum Anrühren und etwas zum Anrühren ( Stock oder so) und Schleifpapier

Ihr braucht schon eine gewissen Menge Gips für die Vase, auch wenn die Flasche nachher noch etwas Gips verdrängt.









Ist der Gips angerührt gleich ab damit in die halbierte Milchtüte, dann auch nicht allzuviel Zeit vergehen lassen und die Flasche reinstellen.

Nach zwei – drei Stunden hatte ich mal nach der Festigkeit geschaut und ich glaube sie war da im Grunde schon “fertig”. Aber ich hatte sie zur Sicherheit einfach über Nacht trocknen lassen.









Am nächsten Tag habe ich die Milchtüte dann aufgeschnitten und musste oben nur einen kleinen unsauberen Rand entfernen. Zum glätten der Kanten kann man Schleifpapier verwenden . Wenn sie zu grob geraten sind, wie bei mir, das Ganze vorher vielleicht mit einer Nagelschere bearbeiten.

Ihr könnt die Vase natürlich auch anmalen. Ich hab sie allerdings einfach so gelassen.









Vielleicht konntet ihr hier etwas Anregung finden. Viel Spaß aufjedenfall bei ausprobieren.

Ich selbst bin auch schon an der nächsten Geschichte dran. Die Fotos sind zumindest schon fertig.

LG










			
				
				
				
	

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