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Steaksandwich, mit selbstgebackenem Brot

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Steaksandwich, mit selbst gebackenem Brot

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Nach soviel Süßkram, hier mal was herzhaftes. Und, oh Wunder, ich hab es wieder geschafft etwas zu versauen.

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Aber es war wirklich geringfügig (ich glaube das behaupte ich jedesmal).

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Das Steak war für meinen Geschmack einfach zu lange in der Pfanne. Für die Fotos konnte ich grade noch ein “Stückchen” Fleisch zurechtschneiden welches noch einen Hauch von “blutig” hatte.

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Aber der Rest war ein Gedicht (toll bei einem Steaksandwich von Rest zu sprechen). Auch das Brot (stolz) und die Sauce Bernaise habe ich selbst gemacht. Sauce Bernaise ist ja eigentlich eine kompliziertere Geschichte, aber ich hatte vor längerer Zeit ein Rezept im Internet entdeckt, bei dem man ein bissel “schummeln” kann und es schmeckt trotzdem  sehr ähnlich!

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Außerdem hatte ich jetzt endlich mal Zeit mein tolles “Imbissporzellan” anzurichten. So, aber bevor ich mich hier wieder festquatsche, auf zum Rezept:

Für das Brot benötigt ihr:

  • 340 gr Mehl
  • 5gr Trockenhefe
  • 250 ml Wasser
  • 2/3 Esslöffel Zucker
  • 20 ml Öl
  • 3 Gute Prisen Salz
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Für die Bernaisesauce:

  • 2 Eigelb
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Teelöffel Dijonsenf
  • 1 Esslöffel Creme Fraîche
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 150 gr Butter
  • 2 Teelöffel Estragon, ok oder einer je nach Geschmack (getrocknet)
  • Salz und Pfeffer
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Sonstiges:

  • Rucola
  • Tomaten
  • Steak
  • Käse (am besten Parmesan)
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Ich fange mit dem Brot an.

Löst die Hefe in 50 ml Wasser auf und gebt 1/3 Esslöffel Zucker hinzu. Kurz 5 Minuten ruhen lassen. Dann das restliche Wasser, Öl, Zucker, Salz und das Mehl hinzufügen. Knetet alles bis ihr einen schönen, nicht zu nassen Teig bekommt. Nun nehmt ihr eine Schüssel und “ölt” die ein, den Teig rein, Tuch drüber und ungefähr 45 Minuten ruhen lassen. Danach das Ganze  in drei Portionen einteilen und nochmal 30 Minuten ruhen lassen. Das Ganze kurz zurechtformen, und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 12- 15 Minuten bei 200 Grad Umluft backen.

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Ist das Brot fertig könnt ihr euch der Soße zuwenden. Ich hatte das Rezept, wie oben bereits erwähnt, aus dem Internet. Allerdings habe ich selbst ein wenig rumtüfteln müssen um sie wirklich so hinzubekommen wie ich sie mag. Denn, je nach Umgang mit der Butter wird die Sauce eine andere Konsistenz bekommen. Aber keine Angst, ganz so kompliziert ist es nicht.

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Die Eigelb, Zitronensaft, Estragon, Senf, Salz, Zucker und die Creme Fraîche  in ein hohes Gefäß geben und mit einem Rührstab glatt pürieren. Die Butter schmelzen lassen und hier ist der Punkt, im Original wird angegeben man solle sie aufkochen lassen, aber ich bin mit langsamen schmelzen besser zurecht gekommen. Ist die Butter flüssig diese langsam in das Gefäß geben und dabei den Rührstab laufen lassen . Ihr werdet gleich sehen wie sich die Konsistenz verändert, sollte euch die Sauce zu dickflüssig erscheinen, hört einfach auf die Butter einfließen zu lassen und verwendet den Rest nicht!. Zum Schluss nochmal mit Salz/Estragon/Pfeffer abschmecken.

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Jetzt noch schnell das gute Steak in die Pfanne hauen, zurecht schneiden und die Brote mit dem Fleisch, den Tomaten, Rucola, Käse und der Sauce “belegen”. Ich hatte mir noch ein paar Pinienkerne angeröstet und die dann drübergestreut.

Guten Appetit euch allen und bis bald.

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