DIY

Kürbisse aus Gips

24.09.2019


Hallo ihr Lieben, vor zwei Tagen saß ich hier so rum und war grade mit einem kleinen DIY Gipsprojekt beschäftigt.

Und wie könnte es anders sein das kleine DIY Projekt ging natürlich erstmal schief. Ich musste mich also nochmal komplett neu dransetzen und vorallendingen musste ich neuen Gips besorgen.










Beim zweiten Versuch lief dann auch alles glatt und ich hatte hier ein angebrochenes Paket Gips und dachte mir:

“Och joa bald Herbst, könnteste ja mal was saisonales machen”. Gips haste ja jetzt da. Und auf welch glorreiche Idee kam ich? Natüürlich Kürbisse. Wie kreativ. Und so neu (lach)



Aber egal, die kritischen Gedanken waren schnell verworfen und ich hatte echt Bock rumzumatschen. Das gelingt mir übrigens auch immer ganz hervorragend. Wenn ich anfange zu werkeln sieht die Bude danach aus wie Sau.



Ich geb ja hier gerne Tipps von wegen, legt etwas drunter, schützt die Klamotten, zieht euch Handschuhe an. Ha!! Mach ich alles nie und dementsprechend bin ich entweder mich oder die Bude mit irgendwelchen Lackentfernern am reinigen.

Oh, das war jetzt auch eine lange Einleitung für ein relativ kurzes DIY.



Das werdet ihr benötigen:






Also ihr werdet nicht viel brauchen. Fangen wir mal so an.

Gips, eine Schüssel, Wasser, Fäden, (es gehen auch Haushaltsgummis) Frischhaltefolie und Schleifpapier. Wenn ihr, wie ich, ein bisschen Farbe reinbringen wollt, die natürlich auch noch.








Ich hab Acylsprühlack mit Kupfer Effekt genommen, es aber geschafft das man den Effekt auf den Fotos gar nicht so gut zu sehen bekommt :(



Das schwierige bei der ganzen Geschichte ist eigentlich nur das ihr schnell arbeiten müsst. Gips trocknet halt unheimlich schnell.






Wie ihr auf den Fotos seht ist das die Menge die ich immer ungefähr für einen Kürbis verwendet habe. Auf die Konsistenz kommt es an.



Der Gips darf nicht zu dick sein, sonst habt ihr keine Chance schnell genug die Fäden um die Kugeln zu machen. Zu flüssig sollte er allerdings auch nicht sein sonst “wabbelt” die ganze Masse nur vor sich hin und ihr könnt sie auch nicht vernüftig verarbeiten. Shampookonsistenz oder die eines Conditioners (toller Vergleich) sollten es sein.



Ihr rührt euch einfach eine gewünschte Menge an Gips an. Gips dehnt sich nicht großartig aus also braucht ihr für einen Kürbis schon eine gewisse Menge. Dann hab ich mir große Vierecke aus Folie zurechtgeschnitten und jeweils in eins den angerührten Gips gefüllt.



Jetzt das “Päckchen” oben zudrehen und auch gleich den Faden, oben, zwei dreimal rumlegen. Das ist eure Kürbismitte. Nun das Päckchen schnüren. Einfach den Faden immer wieder rumlegen bis acht Kammern entstanden sind . Seht ihr ja auf den Fotos.



Nun das Ganze schön trocknen lassen, der Gips reagiert und wird warm. In der Folie fängt er sogar an zu schwitzen. Nach einer guten Stunde hab ich die Kürbisse dann befreit, was gar nicht so einfach war. Hier war ich ganz froh das ich Faden anstatt Küchengummis verwendet habe. Die wären mir unter Umständen zu oft gerissen.



Sind die Kleinen befreit lasst sie erstmal etwas atmen. Später konnt ich sie dann noch mit Schleifpapier bearbeiten. Verwendet hab ich grobes P100-150 Schleifpapier und am Schluss ganz feines P320.






Übrigens bin ich froh das ich zusätzlich noch eine Art Hobelwerkzeug Zuhause rumliegen hatte. Und eine Nagelschere. Damit habe ich die Kürbisse zusätzlich bearbeitet. Auf dem Foto oben erkennt ihr rechts den unbehandelten und links den behandelten Zustand.

Ich hab übrigens gelernt das es klüger wäre in der Mitte eine etwas tiefere Kuhle zu lassen. So könnt ihr am Schluss die Schnüren bzw. den Strunk nochmal besser anbringen.



Dafür habe ich nochmal eine kleine Masse Gips angerührt, aus einem Faden eine Schlaufe geformt, diese einfach in die Mitte gelegt und dann bin ich mit etwas Gips drüber gegangen. Leider hab ich es nicht mehr abgeschliffen weil mir das Schleifpapier ausging.

Übrigens Schleifpapier werdet ihr einiges brauchen, der Gips verklebt das Papier regelrecht. Aber es lohnt sich.



Zum Metallic Effekt. Den hab ich mit Acrylsprühlack erziehlt. Einfach draußen etwas Folie auslegen und die kleinen dann in mehreren Schritten besprühen. Zuerst den oberen Teil, kurz warten (2-3 Minuten) umdrehen, dann den unteren Teil und die Seiten. Wenn gewünscht das Ganze einfach nochmal wiederholen. ( Hätte ich besser machen sollen, so ganz deckt die Farbe nämlich nicht beim ersten mal.)

So ich verabschiede mich jetzt in die Küche und bis demnächst. Da gibts dann übrigens Kürbissuppe ;)




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